Dem Fachbereich Sportmedizin bin ich schon durch meinen
bisherigen Lebensweg sehr innig verbunden. Als ehemaliger Leistungssportler (alpiner Schilauf, Leichtathletik), dem die Liebe zum Sport durch die Eltern bereits in die Wiege gelegt wurde, war und ist die Beschäftigung mit Sport auch heute ein unverrückbarer Faktor in meinem Leben. Nach der Beendigung meiner aktiven Sportlaufbahn (Salzburger Landeskader, ÖSV Jugendkader, Österreichische Studentenskinationalmannschaft) studierte ich nach der Matura Leibesübungen sowie Biologie und Umweltkunde. Diese beiden Lehramtsstudien schloss ich 1976 mit dem Magister der Naturwissenschaften ab. 1975 begann ich bereits mit dem Medizinstudium als Doppelstudium, das ich 1980 mit dem Dr. med. univ. abschließen konnte. Zeitgleich hatte ich auch meine Dissertation in Biologie und Sportwissenschaften abgeschlossen und promovierte auch zum Dr. phil. (Biologie und Sportwissenschaften).
Da der Sport für mich nie nur Theorie, sondern immer auch angewandte Praxis war und ist, konnte ich auch die staatlichen Ausbildungen zum Österreichischen Skilehrer und Skiführer, sowie zum Österreichischen Leichtathletiktrainer und Skitrainer mit Erfolg ablegen.
Der Weg zum Sportmediziner war dann als Arzt die logische Folge. Ich erwarb das Sportärztediplom der Österreichischen Ärztekammer und dann noch in einer 3 jährigen Zusatzausbildung den Additivfacharzt für Physikalische Sportheilkunde.
Seit 1981 bin ich Teamarzt des Österreichischen Skiteams und seit dieser Zeit auch WM- und Olympiaarzt.
Nach exakter Anamnese und Analyse der sportartrelevanten Erkrankungs- und Verletzungsmuster, bei denen auch auf Trainingsabläufe und die individuell durchgeführte Sportart oder auf bewegungsspezifische Abläufe, bzw. Bewegungsmuster Rücksicht genommen wird, kann eine genaue Diagnose gestellt werden.
Für die Effektivität der anschließenden Therapie ist besonders in der Sportmedizin der sportliche Hintergrund des Patienten von großer Bedeutung.
Es wird auf Grund der Diagnose ein individuell angepasstes Therapiekonzept erstellt, das eine oder mehrere der folgenden, nicht-operativen Behandlungen erhält:
Manualmedizinische Maßnahmen (Chiropraktik, Osteopathie) wie
Funktionelle Muskel oder Gelenksuntersuchungen
Mobilisationen
Manipulationen (Deblockieren) oder Muskelenergietechniken
Medikamente (mit besonderer Berücksichtigung der Dopingproblematik, insbesondere bei Leistungssportlern)
Injektionen, Infiltrationen und Punktionen (intramuskulär, intraartikulär, periartikulär, subcutan, intraligamentär, etc.)
Konservative Arthrosetherapie
Neuraltherapeutische Maßnahmen (Fokussuche und Störfeldausschaltung)
Beratung in Fragen therapeutischer und technischer Hilfsmittel wie Spezialbandagen und Spezialschienen zur Bewegungsausübung
Funktionelle Elektrostimulation zur Kräftigung der Muskulatur
Elektrotherapien zur Schmerzbekämpfung, Regenerationsverbesserung und Entspannung
Unterwassertherapien mit Bewegungsmuster- und Imitationsabläufen
Medizinische Trainingstherapien
Beratung, Erstellung und Kontrolle von Therapie-, Trainings- und Regenerationsplänen
Neben der Behandlung von Erkrankungen oder Verletzungen wird in meiner Ordination besonderer Wert auf die Prävention und Krankheitsverminderung durch Sport und Bewegung gelegt und zwar durch:
Sportberatung
Trainingsberatung
Bewegungsberatung
Muskelfunktionstest mit funktioneller Leistungsdiagnostik
Ernährungsberatung
Lebensstilberatung
Fitnessberatung
Stressverarbeitung
Regenerationsmaßnahmen
Sportmedizin kann ja schlussendlich aufgefasst werden als Wegweiser zu einem gesunden Leben, der immer ganzheitlich auf den Menschen und seine Welt in der er lebt ausgerichtet sein muss.